Baumportrait -

Die Trauerweide

 

 

 

Beschreibung: 
Die elegante Trauerweide ist der Traum vieler Gartenbesitzer. Mit einer Wuchshöhe von 6 bis 10 Metern und den langen, geschmeidigen, hängenden Ästen ist sie im wahrsten Sinne des Wortes eine "Augenweide".
Die im Frühling leuchtendgelben Zweige werden im Sommer hellgelb.
Die Blätter sind glänzend hellgrün mit blauweißer, behaarter Unterseite.
Sie sind schmal und lanzettlich, lang zugespitzt und fein gezähnt, 15 cm lang 2-3cm breit und in der Jugend flaumig behaart.

Standort: 
Die Trauerweide liebt offene und sonnige Lagen in denen sie ihre vielen Triebe fast kugelförmig ausbreiten kann.
Ein humusreicher, feuchter Untergrund ist ihr am liebsten. Deshalb gedeiht sie auch in Ufernähe von Seen, Bächen, Teichen und Flüssen am besten.

Vermehrung:
Von allen Gehölzen lassen sich Weiden wohl am leichtesten vermehren. Fast zu jeder Jahreszeit kann man Steckhölzer schneiden
Viele Weiden haben eine ausgeprägte Fähigkeit zur vegetativen Vermehrung, aus kleinen Zweigstückchen kann wieder ein ganzer Baum gebildet werden.
A
uch aus Wurzelausläufern, wie bei allen Weiden, können Jungpflanzen gewonnen werden, die dann allerdings mehrere Jahre kräftig gestutzt werden müssen, damit sie ihre endgültige Wuchsform erreichen.

Pflege: 
Wenn die Pflanzen jung sind, wachsen sie recht schnell, aber sie werden nicht zu groß. Außerdem vertragen sie einen kräftigen Rückschnitt. Hauptpflanzzeit ist der Frühling. Hier sollte regelmäßig und ausreichend gewässert werden.
Hochstämme sollten als Wuchshilfe an kräftige Pfähle angebunden werden.

Pflanzenschutz:  
Die
Pflanzen sind gegen Krankheiten und Schädlinge weitestgehend unanfällig.

Hinweise: 
An Wasserflächen wirken die Pflanzen besonders schön, da durch die Spiegelung in der Wasseroberfläche erst die ganze Schönheit zum Tragen kommt.

Auch in der Bodenvase sehen die geschnittenen Triebe, gerade zu Ostern, recht dekorativ aus.

 

 

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